Zwischen dem 8. und 16. Dezember fanden in Stuttgart, München, Düsseldorf und Berlin die Microsoft Techdays
zu den kommenden Versionen von Office
, SharePoint
und Exchange
statt. Die beiden Sprecher Steffen Krause und Daniel Melanchthon boten eine perfekt vorbereitete Demonstration der Features, die die 2010-Versionen ab Mitte des nächsten Jahres bereitstellen.
Bei den Office-Anwendungen springen insbesondere die grafischen Erweiterungen ins Auge, die die Herstellung professioneller Dokumente erleichtern. Die Oberfläche mit dem Menüband wird jetzt in allen Anwendungen verwendet und ist endlich auch anpassbar. Abgesehen von einzelnen Neuerungen und Änderungen in den Anwendungen des Office-Pakets war Schwerpunktthema, dass parallel zu den gewohnten Desktop-Anwendungen nun auch leicht abgespeckte Web-Versionen angeboten werden. Zu Beginn der Veranstaltung demonstrierten die beiden Sprecher deshalb auch einen Roundtripp mit einigen Office-Dokumenten zwischen den entsprechenden Desktop- und Web-Anwendungen. Zwar kann das Web-Word beispielsweise nicht alles erstellen, was Word erlaubt, aber es zeigt zuverlässig alles an, was in Word erzeugt wurde. Ein paralleler Roundtripp über die Web-Anwendungen des allmählich näherrückenden Konkurrenten Google
deutete an, dass dort eine ganze Reihe von Dokumentelementen nicht sauber ausgegeben wird.
Thema der folgenden Demonstrationen war insbesondere das Zusammenspiel der Office-Anwendungen mit dem neuen SharePoint-Server - bzw. der kostenlosen SharePoint Foundation
, die die bisherigen SharePoint Services
ersetzt - und dem neuen Exchange-Server
. Dabei wurde deutlich, dass Microsoft in diesem Feld zügig in die 64-Bit-Welt segelt. Der SharePoint-Server 2008 wird beispielsweise nur noch in der 64-Bit-Version angeboten. Für die Office-Anwendungen stehen parallele 64-Bit-Varianten zur Verfügung. In diesem Zusammenhang war eine Demonstration des neuen Power-Pivot-Add-Ins für Excel eindrucksvoll, bei der im Sekundentakt Daten aus 100 Millionen Excel-Zeilen in einem Tabellenblatt verarbeitet wurden. Die Anzahl der Zellen in einem Arbeitsblatt ist in der 64-Bit-Version übrigens nur noch durch den Arbeitsspeicher begrenzt. (Helmut Vonhoegen/am)
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