Sybase,
Anbieter von Unternehmens- und Mobilitätssoftware, legt seine Ergebnisse für das zum 31. März 2010 beendete erste Quartal vor. Der Gesamtumsatz für das erste Quartal 2010 stieg von 267,5 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2009 um 10 Prozent auf 294,0 Millionen US-Dollar.
Der Lizenz-Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 89,3 Millionen US-Dollar um 10 Prozent auf 98,6 Millionen US-Dollar, während der Umsatz mit Services um 5 Prozent auf 142,4 Millionen US-Dollar und der Messaging-Umsatz um 23 Prozent auf 53,0 Millionen US-Dollar anstieg. Das Ergebnis des operativen Geschäfts nach GAAP (Generally Accepted Accounting Principles
) erhöhte sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf 74,1 Millionen US-Dollar; dies bedeutet eine operative Marge von 25 Prozent. Der Nettogewinn nach GAAP betrug 39,9 Millionen US-Dollar und konnte damit gegenüber dem Vorjahreswert für das erste Quartal um 42 Prozent zulegen. Der Gewinn pro Aktie (Earnings per Diluted Share
– EPS) nach GAAP erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent auf 0,45 US-Dollar. Das Non-GAAP-Ergebnis aus dem operativen Geschäft kletterte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 28 Prozent auf 88,4 Millionen US-Dollar; die operative Marge betrug damit 30 Prozent. Der Non-GAAP-Nettogewinn stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 28 Prozent auf 52,5 Millionen US-Dollar. Die Non-GAAP-EPS erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 24 Prozent auf 0,60 US-Dollar. Die Non-GAAP-Ergebnisse werden berechnet ohne die Amortisation bestimmter erworbener immaterieller Werte, ebenso ohne aktienbasierte Kompensationen, Restrukturierungskosten, Rückstellungen für die Wertminderung von Auction Rate Securities
, kalkulatorische Zinsen aus Wandelschuldverschreibungen, Gewinne beziehungsweise Verluste aus Vermögenswerten im Rahmen eines Mitarbeiter-Sparplans (Deferred Compensation Plan
) sowie die mit diesen und verwandten Größen verbundenen Steuern.
Bestandteil der vorliegenden Veröffentlichung ist eine durch die Umstellung von GAAP auf Non-GAAP erforderliche Berichtigung der Ergebnisse für das erste Quartal 2010 und den entsprechenden Berichtszeitraum des Vorjahres. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft betrug 99,3 Millionen US-Dollar in diesem Quartal.
Am 31. März 2010 verfügte Sybase
über 1,3 Milliarden US-Dollar an Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Im ersten Quartal 2010 investierte Sybase
39,4 Millionen US-Dollar in den Rückkauf eines Teils seiner Wandelanleihen mit einem jährlichen Kupon von 1,75 Prozent und begann mit dem Rückkauf der noch ausstehenden Papiere. Der Rückkauf soll im zweiten Quartal über eine Barzahlung von 558,9 Millionen US-Dollar und die Ausgabe von 3,6 Millionen Stammaktien abgeschlossen werden. Im ersten Quartal 2010 erhöhte das Unternehmen sein Rückkaufprogramm um 150 Millionen US-Dollar. Für das laufende Rückkaufprogramm verbleiben mit Stand vom 31. März 2010 noch 233,3 Millionen US-Dollar. Die Forderungslaufzeit (Days Sales Outstanding
) betrug im ersten Quartal 72 Tage.
Für das zum 30. Juni 2010 endende zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen gleichbleibenden Gesamtumsatz zum ersten Quartal, d.h. zwischen 290 und 300 Millionen US-Dollar. Der Non-GAAP-EPS (fully diluted
) wird auf 0,60 bis 0,62 US-Dollar, der GAAP-EPS auf 0,48 bis 0,50 US-Dollar geschätzt.
Für das Geschäftsjahr 2010 bestätigt das Management den prognostizierten Gesamtumsatz in Höhe von rund 1,23 Milliarden US-Dollar. Ausgehend vom über den Erwartungen liegenden Ergebnis des ersten Quartals erhöhen sich die Prognosen für den GAAP-EPS auf ca. 2,13 US-Dollar (zuvor: ca. 2,10 US-Dollar) sowie für den Non-GAAP-EPS auf ca. 2,63 US-Dollar (zuvor ca. 2,59 US-Dollar). Ebenfalls erhöht werden die Erwartungen für den Cashflow aus dem operativen Geschäft; anstelle von mindestens 300 Millionen US-Dollar wird hier nun ein Wert von mindestens 310 Millionen US-Dollar veranschlagt. Hinweis zum Ausblick für das Jahr 2010: Bestandteil der vorliegenden Veröffentlichung ist eine durch die Umstellung von GAAP auf Non-GAAP erforderliche Berichtigung der erwarteten Ergebnisse für das zweite Quartal und das Geschäftsjahr 2010. (Dominik Maslo/am)
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