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Auf seiner Entwicklerkonferenz TechEd 2009 hat SAP in Wien eine Reihe von BI-relevanten Neuerungen vorgestellt. Marge Breya, zuständige SAP-Managerin für die Intelligence Platform in NetWeaver, stellte die erweiterte Version des Business Objects Explorers (BOE) vor. Das Analyse-Tool greift nicht nur in Sekundenschnelle auf Daten aus dem SAP Business Warehouse (BW) zu, sondern jetzt auch auf zahlreiche weitere Datenquellen, darunter Oracle, Teradata und SQL Server

SAP plant eine Kooperation mit Cisco und Teradata, um den BOE für weitere Hardware-Plattformen verfügbar zu machen. BOE läuft auf der Appliance Business Warehouse Accelerator (BWA), für die Cisco mit Unified Computing System eine System-Software anbietet, die die Skalierbarkeit erhöht. Teradata stellt die Software Teradata Managed Server für den BWA- und BOE-Betrieb bereit. So sollen Kunden von SAP und Teradata ihre BI-Anwendungen auf einer einzigen Hardware-Plattform standardisieren können.

Breya kündigte Neuerungen wie etwa Federator for BW und Data Lineage for BW sowie die Integration mit Microsoft Sharepoint Server an. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf der Collaboration, etwa auf dem iPhone und auf GoogleWave (Projekt „Gravity “).

In Wien erlebte die Beta des neuen OLAP-Werkzeugs SAP Pioneer ihre weltweite Premiere. Business Objects Voyager, Analyzer (Excel) und BEx Web Analyzer bilden Pioneer, das sich sowohl für Microsoft Excel als auch im Intranet nutzen lässt. Ab 2010 soll es eine Pioneer for NetWeaver BI Edition geben. Außerdem plant SAP zwei BI on-demand-Angebote mit den Codenamen Kona und 12 Sprints. Die kollaborative Entscheidungsfindungs-SaaS-Lösung „12 Sprints“ führte Marge Breya in Wien vor. (Michael Matzer)

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