PHP-Frameworks gibt es viele. Seit vielen Jahren sammeln Entwickler ihre Funktionen und Klassen und stellen sie anderen zur Verfügung, um Entwicklungszeit und Code-Qualität zu optimieren. Nach langer Entwicklungszeit bringt nun auch die Firma Zend ein Framework auf den Markt.
Von Carsten Möhrke
Auch wenn PHP eine Programmiersprache ist, mit der man schnell Applikationen und Skripts entwickeln kann, erfindet man das Rad doch oft neu. Klassen für einen flexiblen Datenbankzugriff oder zum Filtern von Daten werden immer wieder benötigt. Vielleicht haben Sie inzwischen eine Sammlung von eigenen Klassen für solche Standardprobleme. Sollte Sie das noch nicht haben oder sollten Sie mit der Funktionalität noch nicht zufrieden sein, dann bietet es sich an, ein fertiges Framework einzusetzen. Inzwischen gibt es aus der Open-Source-Szene und von kommerziellen Anbietern eine große Auswahl von Frameworks, auf die Sie zurückgreifen können. Neben Cake PHP, eZ Components, Seagull und vielen anderen gibt es auch ein Framework von Zend.
Das Zend Framework, oder kurz ZF genannt, liegt nach langer Entwicklungszeit momentan als Release Candidate 1 vor. Die Homepage der Klassensammlung finden Sie unter framework.zend.com. Während der Entwicklungszeit des Frameworks gab es einige Ups und Downs, aber in letzter Instanz scheint sich die lange Wartezeit gelohnt zu haben.
Das Zend Framework umfasst inzwischen knappe 40 Klassen, die sich um typische Probleme der Webentwicklung kümmern. Im Gegensatz zu einigen anderen Frameworks nimmt das ZF sich wirklich typischer Probleme an und liefert keine speziellen Klassen, die man nur selten braucht. So sind beispielsweise Klassen zum Zugriff auf Datenbanken, zum Caching von Daten und zum Zugriff auf Google vorhanden.
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