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Das Buch „iPhone-Apps entwickeln“ richtet sich an erfahrene Programmierer, die Apps für iPhone, iPad oder iPhone touch programmieren wollen und bereits Kenntnisse in der Mac- und iPhone-Programmiersprache Objective-C haben. Das Buch liefert nur eine kurze Übersicht zu den Besonderheiten von Objective-C und verweist im Übrigen auf Standardliteratur sowie von Apple angebotene Dokumente. Autor Dr. Dirk Koller verfolgt einen sehr praxisnahen Ansatz, um dem Leser das Entwickeln von iPhone-Apps nahezubringen.

Anstatt die von der Programmiersprache und den Entwicklungswerkzeugen gebotenen Möglichkeiten in der Breite zu dokumentieren, setzt er auf die Entwicklung einer konkreten Beispiel-App. Da er sich dabei auf die Betrachtung der in der App – einer Zeiterfassung namens „ChronoLog“ – beschränkt kann er auf dem begrenzten Platz die Entstehung einer komplexe App dokumentieren.

Zunächst werden allerdings das iPhone OS, Objective-C sowie die benötigten Entwicklungswerkzeuge, beispielweise XCode und der iPhone-Simulator, in knappen Worten sowie einigen Grafiken und Screenshots vorgestellt. Auch die Fehlersuche und das Speichermanagement widmet der Autor noch einige Erklärungen. Im Teil 2 wird der grundlegende Aufbau von iPhone-Apps erläutert und der Autor beginnt damit, die Beispiel-App sowie deren Leistungsumfang zu skizzieren. Beim eigentlichen Projektstart wird die Versionsverwaltung Subversion mit XCode verbunden, um nach unglücklichen Änderungen zur letzten funktionierenden Version der App zurückkehren zu können.

Dann beginnt der Aufbau der App. Autor Koller empfiehlt dem Leser, diesen Abschnitt möglichst kontinuierlich und direkt am Rechner mit geöffneter Entwicklungsumgebung durchzuarbeiten. Es wird dabei das Datenmodell der App aufgebaut, Benutzeroberfläche und Navigation gestaltet und zeigt, wie man eine App mit Geokoordinaten anreichern kann. Nachdem die App fertig gestellt und getestet ist, erfolgt die Auslieferung in Apples App Store, die weit komplizierter ist, als es sich selbst der Autor vorgestellt hat.

Auf den Seiten 315 bis 318 widmet sich das Buch den Besonderheiten bei der Entwicklung von Anwendungen für das iPad und danach äußert der Autor noch seine Gedanken zum „Geschäftsmodell iPhone“. Allzu großen Verdiensterwartungen tritt er entgegen, indem er vorführt, wie man die Größe der Zielgruppe und die der potentiellen Käufer einigermaßen realistisch abschätzen kann. [bl]

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