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.NET C# Java Javascript Exception

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Der Begriff „Server“ stammt aus dem englischen und bedeutet „Diener“. Der Begriff wird sowohl für die Bezeichnung spezieller Hardware (Computer) als auch darauf aufsetzende Software gleichermaßen verwendet.

Server werden eigenständig oder im Verbund mit anderen Servern genutzt. Mehrere Server teilen sich beispielsweise Aufgaben in großen Firmennetzwerken und tauschen wichtige Daten zur Client- und Benutzerverwaltung durch Replikation untereinander aus. Die Server (Hosts) selbst kommunizieren wiederum mit mehreren Clients (z.B. Desktop-PCs, Laptops, Notebooks), die sich über einen Server am Netzwerk anmelden, über den Server authentifiziert werden sowie Daten, Dienste und Hardwareressourcen über den Server nutzen (Client-Server-Konzept). Ein Server ist permanent in Bereitschaft und wartet auf die Kontaktaufnahme eines oder mehrerer Clients. Spezielle Protokolle regeln, wie die Server und Clients miteinander kommunizieren, die selbst über das Server-Betriebssystem (Software) bereitgestellt werden.

Auf jedem Hardware-Server können ein oder auch mehrere Software-Server laufen. Jeder Hardware-Server benötigt ein Server-Betriebssystem, das die grundlegende Server-Client-Funktionalität verfügbar macht (z.B. Linux, Windows Server). Das Server-Betriebssystem bietet dabei je nach System unterschiedliche Grundkomponenten. Diese erlauben beispielsweise die direkte Einrichtung als Drucker-, Datei-, Anwendungs-, Web- oder auch FTP-Server. Bietet ein Server-Betriebssystem spezielle Dienste nicht direkt an, dann können diese über Server-Aufsätze (Produkte, die zwar nicht ohne Betriebssystem ausführbar sind, aber für bestimmte Teilbereiche Server-Funktionalitäten bieten) oder speziell erweiterte und funktional ausgerichtete Server-Betriebssysteme ergänzt beziehungsweise verfügbar gemacht werden. Server-Aufsätze sind funktional ausgerichtet und widmen sich unter Einsatz der dienstspezifischen Protokolle beispielsweise den speziellen Themen eMail-Austausch (z.B. Microsoft Exchange), Virtualisierung (z.B. Hyper-V), Informationsaustausch (z.B. Sharpoint Server), Geschäftsprozess-Management (z.B. BizTalk Server) oder auch Datenmanagement (z.B. SQL Server). Prinzipiell unterscheiden die Unternehmensgröße und die Standorte eines Unternehmens darüber ob ein oder mehrere Hardware-Server zum Einsatz kommen oder darüber, ob alle Serverfunktionalitäten auf einem oder auf mehreren spezialisierten Hardware-Servern verfügbar gemacht werden. Server werden durch Administratoren überwacht und nach Bedarf gewartet. Server werden auch über Grids oder Computercluster im direkten Verbund betrieben und zwar so, dass diese gegenüber den Clients als einzelner Server erscheinen (verteiltes System). (am)

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