NAS-Server (Network Attached Storage
) sind spezielle PCs, die für das Netzwerk Datenspeicher verfügbar machen und sich entsprechend einem Datei-Server in ein vorhandenes Netzwerk einbinden lassen. Anders als ein direkt an ein PC angeschlossenes Speichermedium ist ein NAS-Server immer ein eigenständiger Host. Dieser verwendet ein eigenes Betriebssystem.
Dieses Betriebssystem basiert in der Regel auf Linux und unterstützt das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol
), wodurch eine vollautomatische TCP/IP-Konfiguration in einer Netzwerkumgebung möglich ist. Das Betriebssystem selbst ist zudem für die Datenverwaltung optimiert und stellt als grundlegende Dienste NFS (Network File Service
) oder SMB/CIFS (Server Message Block/Common Internet File System
) bereit. NFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll für den rechnerentfernten Dateizugriff. SMB, auch als NetBIOS-Protokoll bekannt, ist ein Kommunikationsprotokoll für Datei-, Druck- und Serverdienste, das in der Variante CIFS in einer erweiterten Fassung vorliegt. Alle zuvor genannten Protokolle nutzen ihrerseits für die Datenübertragung das Netzwerkübertragungsprotokoll TCP/IP (Transmision Control Protocol/Internet Protocol
). NAS-Server werden über eine Ethernet- beziehungsweise RJ45-Schnittstelle, in der Regel über Netzwerk-Hubs, in vorhandene Netzwerkumgebungen eingebunden. (am)
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