Benötigen Sie ein Basic-Programmiersystem, das plattformübergreifend unter Windows, Linux und Mac OS X eingesetzt werden kann und unterschiedliche BASIC-Dialekte unterstützt? Dann sollten Sie einen Blick auf KBasic werfen, das mit wenig Aufwand Anwendungen von GW-Basic, QBasic, Quick Basic und Visual Basic 6.0 übernehmen, übersetzen und ausführen kann und zudem objektorientierte Spracherweiterungen bietet.
Die Entwicklungsumgebung orientiert sich im Aufbau an Visual Basic. Sie bietet eine Menüstruktur, über die Sie Projekte anlegen, laden oder auch speichern sowie Bearbeitungs-, Suchen und Ersetzungsfunktionen zum Editor abrufen. Über das Menü blenden Sie bestimmte Fenster, wie das Projektfenster, den integrierten Objekt-Browser oder auch den Formular-Designer ein oder legen Sie Werkzeugsammlungen an. Der Menüdesigner steht in der Windows- und Linux-Variante, nicht aber in der Mac-Edition bereit. Im Menü Project
finden Sie Befehle, um neue oder bereits existierende Dateien (Formulare, Klassen, Module) einem bestehenden Projekt hinzuzufügen. Neben Formularen unterstützt die IDE (Integrated Development Environment
) Sie bei der direkten Anlage von Dialogen, Werkzeugsammlungen und andockbaren Fenstern. Zur Definition von grafischen Werkzeugsammlungen lassen sich vereinfacht Entwurfselemente anzeigen. Alle Objekte eines Projektes werden über einen Browser verwaltet. Der Quelltexteditor gibt sich zeitgemäß und bietet eine Syntaxfarbgebung sowie Autovervollständigungsfunktionen an.
Ebenso wie Visual Basic
und Visual Basic .NET
bietet auch KBasic
einen integrierten Formular-Designer an. Über ein Auswahlfenster übernehmen Sie Steuerelemente in den Entwurfsbereich. Hier finden Sie Schaltflächen sowie Bild-, Text-, Listen-, Kombinations- oder auch Rahmenfelder. Ferner stehen Listenansichten, Register, RTF-Textfelder oder auch HTML-Ansichten bereit. Das Verhalten und Aussehen der Steuerelemente definieren Sie über Eigenschaften, die über ein gesondertes Eigenschaftenfenster oder auf Quelltextebene änderbar sind. Steuerelemente und Anwendungen unterstützen die ereignisorientierte Programmierung. Haben Sie Quelltexte eingegeben, können Sie diese mit dem integrierten Debugger direkt testen. Dazu setzen Sie Haltepunkte, führen Sie Programme schritt-, prozedurweise oder bis zu einer angegebenen Textcursorposition aus.KBasic
gibt sich flexibel bei der Unterstützung unterschiedlicher Basic-Dialekte. KBasic
bietet aber nicht nur Funktionen und Anweisungen älterer Basic-Dialekte, sondern auch aktuelle objektorientierte Sprachmerkmale an, über die Sie Klassen und Objekte definieren, Klassen vererben, Methoden überschreiben oder überladen.Benötigen Sie eine kostengünstige Basic-Programmiersprache, die nicht nur alle gängigen Systemplattformen unterstützt, sondern zudem die einfache Übernahme vorhandener Quelltexte älterer Basic-Versionen erlaubt, dann finden Sie in KBasic
das ideale Werkzeug. Damit portieren Sie nicht nur vorhandene GW-Basic-, Quick-Basic- und Visual-Basic-Quelltexte, sondern entwickeln damit zudem auch zeitgemäße objektorientierte Anwendungen. Der Vorteil: Alte und neue Quelltexte können nach Bedarf über gesonderte Module in einzelnen Anwendungen gemischt werden. Lediglich Unterschiede zu Visual Basic .NET müssen Sie hier und da in der Syntax in Kauf nehmen. (am)
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