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cub -Dateien verarbeiten

In Excel 2007 lassen sich OLAP-Cubes auswerten. Die Bereitstellung selbst erfolgt dabei mithilfe der Analysis Servcices . Diese wiederum werden über den SQL Server 2008 bereitgestellt. In der Regel erfolgt der Datenzugriff im Onlinemodus. Alternativ zur Online-Verbindung mit einem Cube auf dem Server lassen sich Daten allerdings bei Bedarf auch offline aus so genannten cub -Dateien übernehmen. Diese cub -Dateien müssen dabei zunächst und vor der Verarbeitung im Offlinemodus aus den Server-Daten generiert werden. Mithilfe einer solchen cub -Datei stehen die Daten dann auch lokal zur Verfügung, etwa für den Fall, dass die Verbindung zum Server, auf dem die Daten normalerweise gepflegt werden, unterbrochen ist. Die cub -Datei enthält in der Regel eine Untermenge der Quelldaten aus einer OLAP-Datenbank. Um eine cub -Datei zu erstellen, muss zunächst über eine Online-Verbindung eine Pivottabelle mit den Daten aus einem OLAP-Cube erstellt werden. Dazu wird eine Pivottabelle über den Befehl Einfügen/Tabellen/PivotTable mit der Option Externe Datenquelle verwenden angelegt. Über die Schaltfläche Verbindung auswählen wird die vorher definierte Verbindung angegeben oder eine neue Verbindung zur Server hergestellt. Die folgende Abbildung zeigt eine Pivottabelle mit Daten aus der Beispieldatenbank.

Beispiel für eine Piviottabelle aus einem OLAP-Cube.

Um aus den online verfügbaren Daten eine cub -Datei zu erstellen, wird, wenn die Pivot-Tabelle ausgewählt ist, über das Optionen -Register in der Gruppe Tools die Schaltfläche OLAP-Tools benutzt. Aus dem Menü wird die Option Offline-OLAP verwendet und im Dialog die Schaltfläche Offlinedatei erstellen . Im nachfolgend geöffneten Dialog werden dann die für den Offlinecube gewünschten Dimensionen des Quellcubes ausgewählt.

Dialogfeld zur Auswahl der Dimensionen für einen Offline-Cube.

Innerhalb der Dimensionen lassen sich auch einzelne Ebenen auswählen. Zwar dürfen Zwischenebenen nicht übersprungen werden, aber die unteren Ebenen dürfen weggelassen werden, sofern der Umfang des Cubes eingeschränkt werden soll. Im nächsten Schritt werden die gewünschten Measures -Elemente gewählt. Hierbei handelt es sich in der Regel um die Datenfelder, die numerische Werte enthalten. Mindestens ein Measure -Eintrag muss ausgewählt werden, weil sonst die zugeordneten Dimensionen keine Daten aufweisen. Die Eigenschaftenfelder, die den Elementen eines OLAP-Cubes zugeordnet sind, werden automatisch in die Cubedatei aufgenommen. Zuletzt muss nur noch der Name und der Speicherort der cub -Datei angegeben werden. Dabei wird automatisch ein Name für die Verbindung zu dieser Datei generiert, der im Dialog Arbeitsmappenverbindungen angezeigt wird. Häufig ist es sinnvoll, diesen Namen über den Eigenschaftendialog durch einen handlicheren Namen zu ersetzen. Alle verfügbaren Offline-Cubes lassen sich seit Excel 2007 mithilfe der hier beschriebenen Cube-Funktionen auszuwerten. Das Argument Verbindung benötigt in diesem Fall den Namen der Verbindung zu der entsprechenden cub -Datei. Außerdem stellen die cub -Dateien ihrerseits wiederum externe Datenquellen für neue PivotTable -Berichte dar. (Helmut Vonhoegen/am)

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