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.NET C# Java Javascript Exception

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Es geht auch ohne „Hallo Welt“, das belegt eindrucksvoll das Lern- und Mitmachbuch „Programmieren von Kopf bis Fuß“. Im bewährten Stil der Kopf-bis-Fuß-Reihe bringen die Autoren dem Leser das Programmieren von der Pike auf bei. Voraussetzungen werden keine verlangt. Als Sprache wird dabei die Version 3 von Python verwendet, die man kostenlos aus dem Netz laden kann und welche eine Mini-Entwicklungsumgebung namens IDLE enthält. Da es Python für Windows, Mac OS X, Linux und andere Unix-Varianten gibt, ist das Buch sogar unabhängig von dem vom Leser genutzten Betriebssystem.

Wie jedes Buch der Reihe „von Kopf bis Fuß“ setzt auch dieses auf die Wissensvermittlung auf viele Bilder, da man sich an diese besser erinnert als an Wörter. Es verwendet einen gesprächsorientierten Stil zur persönlichen Ansprache, weil Untersuchungen gezeigt haben, dass in zwangloser Sprache vermittelte Informationen besser haften bleiben. Sehr gut sind auch die mit „Code-Magneten“ überschriebenen Aufgaben. Darin sind alle Programmierzeilen bereits zu finden und müssen geordnet werden. Das entlastet den Leser von nerviger Routine und richtet den Fokus auf das Verstehen des Codes.

Das erste selbstgeschriebene Programm ist ein einfaches Ratespiel als Konsolenanwendung. Daraufhin entwickelt sich eine Geschichte, in die der Leser als Programmieranfänger verwickelt wird. Mit den ersten Erfolgen und steigenden Kenntnissen erhält er dann die ersten Aufträge fiktiver Unternehmen, wie etwa dem Starbuck-Boss: Der möchte per Twitter darüber informiert werden, wenn der aktuelle Preis für Kaffeebohnen unter einen bestimmten Wert fällt. Das klappt dann auch mit Python erfreulich einfach. Übrigens betonen die Autoren, dass sie kein Python-Lehrbuch geschrieben haben. Wenn immer möglich, so die Autoren, wurden anstelle von Python-typischen Konzepten allgemeine Programmierkonzepte als Lösungen präsentiert. Python-Profis mögen deshalb oft sagen, dass das auch einfacher geht. Ziel der Autoren ist allerdings möglichst allgemeingültige Konzepte zu vermitteln, die so auch mit anderen Sprachen zu realisieren sind.

Nach dem einfachen Einstieg, nimmt der Schwierigkeitsgrad schnell zu. Dabei bleibt die Wissensvermittlung aber stets interessant und die Erklärungen sind immer vollständig und verständlich. Der Leser lernt so auch grafische Benutzeroberflächen zu entwerfen und für die komplexeste Anwendung, einem Sound-Mixer für Diskjockeys, werden auch kurz die Vorteile der objektorientierten Programmierung vorgestellt und Teile davon auch eingesetzt. Nur im Anhang der „Top Ten der Dinge die wir nicht behandelt haben“ findet man Stichworte, wie automatisiertes Testen oder Debugging. [bl]

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