Beim Advanced Encryption Standard
(AES) handelt es sich um ein Kodierverfahren, das von Joan Daemen und Vincent Rijmen entwickelt wurde. Daher wird häufig auch vom Rijndael-Algorithmus gesprochen. DES (Data Encryption Standard
) kann als Vorläufer des AES bezeichnet werden.
AES:
Dahinter steht das National Institute of Standards and Technology
(NIST). Das Institut hat den AES-Standard im Oktober 2000 vorgestellt. Der Algorithmus wurde ausgiebigen Prüfungen unterzogen und wird allgemein als sehr sicher bezeichnet. AES weist eine variable Blockgröße von 128, 192 oder 256 Bit auf. Ebenso lang ist der Schlüssel, auch er kann 128, 192 oder 256 Bit umfassen. Je nach Schlüssellänge spricht man dann von den Varianten AES-128, AES-192 und AES-256. Die Nutzung des Algorithmus ist frei verfügbar, Lizenzkosten entstehen dafür nicht.
DES:
DES wurde vor der Bekanntgabe von AES meist eingesetzt. Seine Schlüssellänge war auf 56 Zeichen begrenzt. Das galt bis Mitte der Jahre 1990 als ausreichend sicher. Durch zunehmende Rechenkapazitäten jedoch gelang es, die DES-Schlüssel durch Brute-Force-Angriffe zu entschlüsseln. Eine Möglichkeit um DES sicherer zu machen ist die Verlängerung des Schlüssels. Bei 3DES wird der Schlüssel mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit gesteigert. Längere Schlüssel aber kosten auch mehr Rechenzeit.
(Johann Baumeister/am)
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