Mehr als ein bloßes Update soll die neue Version 9 des HP Business Service Management sein. Eine neue Architektur und Datenbasis sollen einen grundlegenden Generationswechsel einläuten.
HP stellt Business Service Management 9
als einzigartiges Produkt vor. „Wir haben seit sechs Quartalen im Software-Bereich keinen Zukauf mehr getätigt, sondern stattdessen alle unsere Energie in die Integration unserer verschiedenen Technologien gesteckt, insbesondere die von Mercury und Opsware,“ berichtet Jörg Limberg, Leiter von HP Software & Solutions in Deutschland. Business Service Management 9 ist das Ergebnis dieser Anstrengungen und bietet eine einheitliche Technologiebasis: Die Software soll alle Bereiche des Rechenzentrums überwachen und Probleme beseitigen. Als Alleinstellungsmerkmal stellt Uwe Flagmeyer, Manager Presales HP Software & Solutions Deutschland heraus: „Business Service Management 9 kann auch die Storage-Infrastruktur überwachen und managen. Das beherrschen die Wettbewerbsprodukte noch nicht.“ Daneben beherrscht Business Service Management 9 auch Anwendungs-, Systems- und Netzwerk-Management.
Ein Dashboard für mehrere Ansichten
Generell bedeutet Business Service Management, die Geschäftsprozesse und den Wertbeitrag ins Management einzubeziehen. Insbesondere Virtualisierung und Cloud sorgen für stärkeren Druck und zunehmende Komplexität in der Infrastruktur der Rechenzentren. Der klassische Systems-Management-Ansatz hilft hier nicht mehr weiter. Beispielsweise haben die Administratoren über Cloud Services eines externen Dienstleisters keine Kontrolle. Bei Ausfall ist aber dennoch eine Reaktion erforderlich. Business Service Management 9 nimmt diese Herausforderungen auf und bietet 360 Grad Monitoring. Ein Dashboard bietet verschiedene Ansichten für Administratoren und Business-Entscheider, sowohl auf PCs als auch auf mobilen Geräten wie dem Apple iPhone. Das Run Time Service Model ist eine separate Datenbank speziell für das Monitoring, die alle Datenbeziehungen des Configuration Management System vorhält, und liefert echtzeitnahe Informationen über die Abhängigkeit zwischen IT- und Geschäftsprozessen. Gesundheits-Indikatoren (Health Indicators) erleichtern es bei Störungen, angemessen zu reagieren und geschäftskritische Prozesse mit höherer Priorität zu behandeln als weniger bedeutsame.(Jakob Jung/ef)
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