Branchenkenner gehen davon aus, dass das iPad einen ordentlichen Start hinlegt. Charlie Wolf, Analyst bei Needham & Company, rechnet vor, dass das Apple-Tablet in diesem Jahr bereits zwei Millionen Käufer finden könnte.
Der Tablet-Absatz geht allerdings zu Lasten der iPod Touch-Verkaufszahlen, denn viele potenzielle iPod-Kunden dürften sich für das Tablet entscheiden, statt für den kleineren Multimediaplayer. Nur 21 Millionen statt zuvor geschätzte 23 Millionen iPod Touch würden dann Käufer finden.
Der Verkaufspreis ab 499 Dollar – Europreise waren zum Redaktionsschluss nicht bekannt – könnte das iPad auch für eine andere Käuferschicht interessant machen: die Netbook-Anwender. Denn als tragbarer Internet-Mini-Rechner mit einfacher Handhabung ist das iPad eine ernstzunehmende Konkurrenz. Als wichtige Voraussetzung für den Erfolg benötigt das iPad laut Wolf ein Killer-Feature – etwas wie den App Store und das SDK beim iPhone oder iTunes beim iPod. Beim Tablet könnten das ebenfalls besondere Online-Dienste werden oder neuartige Apps, die mit dem SDK auf das iPad zugeschnitten sind. 2012 könnte dann der Knoten platzen und das iPad einen größeren Satz bei den Verkaufszahlen machen. (jp)
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