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.NET C# Java Javascript Exception

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Ich nutze schon seit Erscheinen die Windows 8 Developer Preview auf einem meiner Notebooks, welches ich auch jeden Tag im Einsatz habe. Bis auf ein paar Kleinigkeiten funktioniert dort alles tadellos. Ich muss zugeben, nach Windows 7 war ich eigentlich schon begeistert und hatte höchstens noch mit kleinen Überarbeitungen gerechnet, aber als ich dann Windows [...]

Ich nutze schon seit Erscheinen die Windows 8 Developer Preview auf einem meiner Notebooks, welches ich auch jeden Tag im Einsatz habe. Bis auf ein paar Kleinigkeiten funktioniert dort alles tadellos. Ich muss zugeben, nach Windows 7 war ich eigentlich schon begeistert und hatte höchstens noch mit kleinen Überarbeitungen gerechnet, aber als ich dann Windows 8 zu Gesicht bekam, war ich erstaunt. Es mag zwar am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber mittlerweile habe ich dieses Betriebssystem lieben gelernt.

Die Installation

Eigentlich ist es mit Windows 8 ein Kinderspiel das System selbst aufzusetzen – und das nicht nur für den ambitionierten Windows Tüftler! DVD einlegen, auf den Installationsbildschirm warten und installieren klicken – schon kann es losgehen! Nach der Eingabe der Seriennummer DNJXJ-7XBW8-2378T-X22TX-BKG7J kam man dann auch schon zum Installationsprogress.

Dieser brauchte in meiner virtuellen Maschine nicht wirklich lang und kurz darauf gelangt ihr zum Konfigurationsmenü. Dort können nochmal diverse Einstellungen vorgenommen werden, oder aber ihr nutzt den von Windows vorgeschlagenen Standard.

Metro UI

Ja, die Metro UI. Wohl die umstrittenste Neuerung an Windows 8. Diese ersetzt quasi euer Startmenü. Ihr findet hier alle installierten Anwendungen, ähnlich wie bei Windows Mobile als Kacheln angeordnet. Diese könnt ihr natürlich nach belieben sortieren und in der Größe anpassen.

Fangt ihr in diesem Bildschirm an zu tippen, so öffnet sich eine Suchseite, die euch, ähnlich wie bei der Suche im Startmenü, alle Programme, Funktionen, Einstellungen usw. anzeigt, die zu eurem Suchbegriff passen.

Windows 8 CP - Die Metro UI Suchfunktion

Es gibt auch hier Kritiker, die sich gerade erst mit dem aufgemotzten Windows 7 Startmenü angefreundet haben und nun Gruppierungen u.ä. vermissen. Aber wie bei allem Neuen gilt auch hier, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt und die alten Features vermutlich garnicht mehr vermisst. Auch wenn der Schritt, das Startmenü aus Windows zu verbannen, ein sehr radikaler ist.

Der Windows Store

Er wurde groß und breit angekündigt und auch schon auf der Build Konferenz gezeigt. Richtig nutzen, Erfahrungen sammeln und ausprobieren kann man ihn aber erst mit der Consumer Preview. Ich muss sagen, ich finde den Store sehr schön schlicht, mit Blick auf das Wesentliche – Die Apps.

Neben den Apps der Gewinner des Microsoft App-Contest, gibt es auch schon professionelle Applikationen im Store. Und das laut Microsoft im Rahmen der Consumer Preview vorläufig kostenfrei! Da freut sich doch bestimmt der ein oder andere Beta-Tester.

Die Apps

Neben den Programmen, die ihr aus dem Store herunterladen könnt, vermittel uns die Consumer Preview auch schon einen ersten Eindruck, wie Mail, Kalender, Messenger, Reader und SkyDrive auf dem kommenden Windows wohl aussehen könnten. Zwar sind die Apps ganz klar mit “APP-VORSCHAU” gekennzeichnet, aber vielleicht wird das ein oder andere ja doch übernommen. Allerdings sind die Apps aus der Developer Preview auch verschwunden oder wurden optisch überarbeitet.

Der Desktop

Bevor jetzt die ersten schreien “Metro UI? Ich will meinen Desktop” – ich kann euch beruhigen, vom Desktop hat sich Microsoft nicht verabschiedet. Diesen könnt ihr in der Metro UI starten und habt anschließend den gewohnten Windows Desktop vor euch. Gewohnt? Naja, fast. Wie ich ja schon sagte, gibt es kein Startmenü mehr. Die untere linke Ecke hat in der Developer Preview noch ein neues Menü hervorgerufen, mit welchem man den PC herunterfahren oder Einstellungen vornehmen konnte. Doch auch dieses ist in dem neuen Release verschwunden. Stattdessen zeigt sich nur die Metro UI nach einem Klick.

Die Ribbob-Bar die seit der Developer Preview die klassische Datei-Leiste abgelöst hat, wurde auch nochmal etwas überarbeitet. So sind die Bedienungsmöglichkeiten erstmal zugeklappt und erst nach einem Klick auf den gewünschten Tab öffnet sich dann das bereits aus Word und Co. bekannte Ribbon.

Wählt man ein Laufwerk, ein Verzeichnis oder eine Datei, so erscheinen die Standard Funktionen im Ribbon. Spezielle Funktionalitäten, zum Beispiel das Freigabe oder Datenträger Menü erscheinen erst bei einem Klick auf ein Verzeichnis bzw. zweiteres nach einem Klick auf ein Laufwerk. Dort sind Funktionen untergebracht, die nur für das aktuell gewählte Element gedacht sind. Diese Funktionen haben auch Fotos, Video und Audio Dateien.

Mein Résumé

Vielleicht ist es an dieser Stelle noch ein wenig zu früh zu sagen, wie viel Potential in dem neuen Betriebssystem aus dem Hause Kleinweich steckt, aber in meinen Augen sind die Redmonder auf dem richtigen Weg. Es scheint als werde endlich das lang ersehnte All-In-One Windows entwickelt, welches auf allen Geräten lauffähig ist und ein einheitliches Design mit sich bringt. Ich konnte zwar noch nicht alles testen, dazu muss ich das OS von meiner VirtualBox auf mein Produktivgerät übertragen (dann wird es auch noch ein Update des Berichtes geben), aber ich fühle mich auf Anhieb wohl – und das ist bei der Vielfalt an Betriebssystemen und Arbeitsumgebungen heutzutage garnicht mal so leicht!

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