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Hallo zusammen, es wird Zeit für mich, ein paar ausstehende Angelegenheiten endlich aufzuarbeiten. So werde ich heute meine Artikelserie “Microsoft Azure – Was ist drin für Unternehmen?” fortsetzen und zwar wie versprochen, mit einer Folge zum Thema „Azure Resource Manager (ARM) Templates„. Bevor wir anfangen, hier noch einmal die wichtigsten Fakten zur Erinnerung: Die Möglichkeit zur Verwendung […]

Hallo zusammen,

es wird Zeit für mich, ein paar ausstehende Angelegenheiten endlich aufzuarbeiten. So werde ich heute meine Artikelserie “Microsoft Azure – Was ist drin für Unternehmen?” fortsetzen und zwar wie versprochen, mit einer Folge zum Thema „Azure Resource Manager (ARM) Templates„.

Bevor wir anfangen, hier noch einmal die wichtigsten Fakten zur Erinnerung:

  • Die Möglichkeit zur Verwendung von (ARM) Templates, ist eines der Features (ich würde sogar behaupten, das wichtigste Feature)  des Azure Resource Managers (der Azure Resource Manager Tools).
  • Verwendung finden Templates:
    • als Deployment Template, bei der Bereitstellung von individuellen Lösungen auf der Azure Platform (populärstes Beispiel: “Deploy a SharePoint Server Farm“)
    • als Resource Provider Template, für die Durchführung von Aktionen (z.B. Configuration) innerhalb  von Resource Groups.
  • Durch die Verwendung von Templates habt ihr die Möglichkeit eure Anwendung während des gesamten Entwicklungslebenszyklus wiederholt bereitzustellen und ihr könnt dabei sicher sein, dass eure Ressourcen immer einheitlich bereitgestellt werden
  • Durch die Verwendung von Templates habt ihr die Möglichkeit der Definition von Abhängigkeiten zwischen Ressourcen, damit diese dann immer in der richtigen Reihenfolge bereitgestellt werden.

Ok, das ist zwar alles sehr interessant, heute geht es aber um folgendes:

Ihr könnt die Templates (JSON Data Files) an eure eigenen Bedürfnisse anpassen und sogar eigene Templates erstellen.

Obwohl das Thema „Anpassen der Templates“ wahrscheinlich interessanter wäre, da in der Azure QuickStart TemplatesSammlung auf GitHub (hier) schon mehrere hundert Vorlagen (für fast jedes Szenario) verfügbar sind, möchte ich mit dem Thema „Erstellen von Templates“ anfangen, um euch die grundlegende Struktur eines Templates zu erläutern.

Bevor ihr ein Template erstellen könnt, sind allerdings erstmal einige Planungsaufgaben erforderlich:

  1. Was sind die bereitzustellende Ressourcentypen?
  2. Was sind die Speicherorte der Ressourcen?
  3. Was ist die zum Bereitstellen von Ressourcen verwendete Version der Ressourcenanbieter-API?
  4. Müssen einige Ressourcen nach anderen Ressourcen bereitgestellt werden?
  5. Welche Werte sollen während der Bereitstellung übergeben werden, und welche Werte möchten Sie direkt in der Vorlage definieren?
  6. Müssen Werte aus der Bereitstellung zurückgegeben werden?

Sobald ihr diese Fragen für euch beantwortet habt, könnt ihr loslegen. Da es sich bei JSON Data Files, um auf XML basierende Textfiles handelt, braucht ihr eigentlich nur einen einfachen Texteditor (z.B. Notepad). Ich empfehle euch trotzdem die Verwendung des Visual Studios (mit einen ausgezeichneten JSON Editor). Damit keine unnötigen Kosten entstehen, die  Visual Studio Community Edition reicht für unsere Zwecke vollständig aus.

Ok,  eine Alternative gibt es noch:

Azure Resource Manager Template Visualizer (ArmViz)

Mit diesem Tool könnt ihr Templates mit rein grafischen Mitteln erstellen.

Mein Tipp: Schaut euch den Editor unbedingt einmal an. Ihr findet  ihn hier:

Genug für heute. Weiter geht es im nächsten Teil.

Schöne Grüße

Oliver


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