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Hallo zusammen, weiter geht es meinen Artikel “Microsoft Azure – Was ist drin für Unternehmen?”. In den letzten Folgen hatten wir uns mit den Entwicklungsstand der Azure Plattform, auf der obersten Ebene  und dem Thema Azure App Services beschäftigt. Bevor wir  aber unsere kleine Reise durch die Angebote der Azure Plattform fortsetzen, werden wir inhaltlich einen Break machen […]

Hallo zusammen,

weiter geht es meinen Artikel “Microsoft Azure – Was ist drin für Unternehmen?”. In den letzten Folgen hatten wir uns mit den Entwicklungsstand der Azure Plattform, auf der obersten Ebene  und dem Thema Azure App Services beschäftigt. Bevor wir  aber unsere kleine Reise durch die Angebote der Azure Plattform fortsetzen, werden wir inhaltlich einen Break machen und einmal unter die Haube der Plattform schauen.

Worum geht es?

Neben den Deployment – Modellen für Microsoft Azure (also den Möglichkeiten Anwendungen in der Cloud auszuführen) und den Managed Services (das sind Services, die die Plattform um sog. Common Capabilities (gemeinsam nutzbare Funktionalitäten) erweitern), gibt es noch eine dritte Kategorie, die ich Mangels eines offiziellen Namens einfach Platform Services nenne.

Mit Platform Services bezeichne ich die Dienste, die für die Funktionalität der Plattform selbst zu ständig sind (z.B. Traffic Manager, Load Balancer, Autoscaling, Resource Manager).

Heute und auch in mehreren Fortsetzungen, werden wir uns mit den Azure Resource Manager (aka. Azure Resource Manager Tools) beschäftigen.

Was ist der Azure Resource Manager?

Die Infrastruktur heutiger Anwendungen besteht normalerweise aus vielen Komponenten: ein virtueller Computer, ein Speicherkonto, ein virtuelles Netzwerk, eine Web-App, eine Datenbank, ein Datenbankserver oder Drittanbieterdienste. Um solch komplexe Anwendungen verwalten zu können, wurde mit der Preview des Azure Management Portal V.3.0, das Konzept der Resource Groups eingeführt.

Ihr seht jetzt eure Komponenten nicht mehr als separate Entitäten, sondern als verwandte und voneinander abhängige Teile einer einzelnen Entität. Damit seit ihr in der Lage, alle Ressourcen eurer Anwendung gleichzeitig zu managen.

Als Instrumentarium für diese Art von Management, wurde der Resource Manager eingeführt, der z.B. über Microsoft Azure PowerShell oder die Azure Resource Manager REST API angesprochen werden kann.

Welche Funktionalitäten bietet der Azure Resource Manager (Auswahl)?

  • Zugriffssteuerung mit Azure Role-Based Access Control (aka. Azure RBAC)
  • Logische Organisation aller Ressourcen eines Abonnements, mit Azure Resource Tags (z.B. nach Mandaten)
  • Verbesserte Kostenkontrolle. Ihr könnt die Kosten für die gesamte Gruppe oder für eine Gruppe an Ressourcen mit dem gleichen Tag anzeigen.
  • Verwendung von Resource Manager Templates:
    • als Deployment Template, bei der Bereitstellung von individuellen Lösungen auf der Azure Platform (populärstes Beispiel: “Deploy a SharePoint Server Farm“)
    • als Resource Provider Template, für die Durchführung von Aktionen (z.B. Configuration) innerhalb  der Resource Groups.
  • Durch die Verwendung von Templates habt ihr die Möglichkeit der Definition von Abhängigkeiten zwischen Ressourcen, damit diese in der richtigen Reihenfolge bereitgestellt werden.
  • Durch die Verwendung von Templates habt ihr die Möglichkeit eure Anwendung während des gesamten Entwicklungslebenszyklus wiederholt bereitzustellen und dabei sicher zu sein, dass eure Ressourcen einheitlich bereitgestellt werden
  • Ihr könnt die Templates (JSON Data Files) an eure eigenen Bedürfnisse anpassen und sogar eigene Templates erstellen

Ok, genug für heute. Im nächsten Teil werden wir das Thema ARM Templates intensiver behandeln.

Schöne Grüße

Oliver

 


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