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.NET C# Java Javascript Exception

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Frühjahrsputzopfer Nummer 2 dieses Jahr ist QSvn. Nachdem ich schon seit gut 3 Jahren keine Änderungen mehr am QSvn Code vorgenommen habe, ist das Projekt für mich ab sofort offiziell beendet. Damit einhergehend ist auch das Hosting der Projektseite von meinem Server verschwunden und hat eine neue Heimat gefunden. Angefangen hat alles im Juni 2004.

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Frühjahrsputzopfer Nummer 2 dieses Jahr ist QSvn. Nachdem ich schon seit gut 3 Jahren keine Änderungen mehr am QSvn Code vorgenommen habe, ist das Projekt für mich ab sofort offiziell beendet. Damit einhergehend ist auch das Hosting der Projektseite von meinem Server verschwunden und hat eine neue Heimat gefunden.

Angefangen hat alles im Juni 2004. Nach der Portierung von CVS-Repositories auf Subversion fehlte mir in der neuen Welt schnell ein GUI Client, ähnlich WinCVS. Also ein Fenster, in dem ich mehrere Arbeitskopien von Repositories verwalten konnte. Und das ganze für Linux und Windows, da ich in beiden Welten zu Hause bin. So entstand QSvn. Ein Open Source GUI Client für Subversion.

qsvn_kde4

Über die Jahre habe ich sehr viel über die Entwicklung mit dem C++ Framework Qt, der Subversion Bibliothek und der Open Source Community lernen dürfen. Dank Alwins Arbeit an KDESvn gab es auch bald einen gemeinsamen Qt-basierten Wrapper für die Subversion-Bibliothek, sodass QSvn nicht mehr länger Ausgaben vom SVN Kommandozeilenclient parsen musste, was eh eine sehr wacklige Lösung gewesen war.

showlog_kde4

Die Zeit verging, QSvn wuchs und gedieh und hatte seine Anwender gefunden. Doch dann kam Git und alles änderte sich. Zumindest für mich. Nach anfänglicher Zurückhaltung habe ich schnell die Vorteile gegenüber Subversion für mich erkannt und stieg nach und nach auf das dezentrale RCS um. Und so kam es, wie es kommen musste. QSvn hatte, zumindest für mich, ausgedient.

Rückblickend war das Projekt für mich sehr erfolgreich. Auch wenn der große Durchbruch, die kritische Masse für ein Open Source Projekt nie erreicht wurde, hat es QSvn immerhin in die englische Wikipedia geschafft. Zahlreiche Downloads, Feedback und Vorschläge haben mir darüber hinaus gezeigt, dass QSvn durchaus seine Fans hatte.

Da Open Source nun mal Open Source ist und sich ja vielleicht doch jemand findet, der das Projekt weiterführen möchte, habe ich die Quellen nach Git, meinem neuen RCS-Liebling, konvertiert und zusammen mit den Tickets in ein GitHub Projekt samt eigener Infoseite verfrachtet. Jaja, ich erkenne die Ironie. Ein Subversion-Client auf einer Git-Plattform gehostet. Aber GitHub ist nun mal die derzeit aktivste Open Source Hosting Plattform. Und damit ist die Chance aus meiner Sicht am größten, dass QSvn vielleicht doch einen neuen Maintainer findet oder wenigstens die Quellen für andere Open Source Projekte herhalten können.

Bye, bye QSvn, bye bye allen Mitarbeitern, bye bye allen Nutzern.
So Long, and Thanks For All the Fish

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