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Hallo zusammen, wie einige von euch bestimmt wissen, ist IoT auf der Azure Plattform mein Lieblingsthema (oder zu mindestens das Gebiet, womit ich meine Brötchen verdiene).  Deshalb solltet es euch nicht wundern, dass die letzten Updates vom Azure IoT Team, bei mir große Begeisterung hervorgerufen haben 🙂 Um was geht es? Microsoft hat  auf der RSA Conference […]

Hallo zusammen,

wie einige von euch bestimmt wissen, ist IoT auf der Azure Plattform mein Lieblingsthema (oder zu mindestens das Gebiet, womit ich meine Brötchen verdiene).  Deshalb solltet es euch nicht wundern, dass die letzten Updates vom Azure IoT Team, bei mir große Begeisterung hervorgerufen haben 

Um was geht es?

Microsoft hat  auf der RSA Conference 2018, mit Azure Sphere, eine neue Solution (ein neues Produkt, einen neuen Service) angekündigt.

Neue Solution, neues Produkt und neuer Service? Was denn nun?

Diese Frage ist eigentlich nicht ganz so einfach zu beantworten.

Eine Solution ist Azure Sphere insofern, dass es in seiner Gesamtheit sowohl aus einem Hardware Produkt als auch mehreren korrespondierenden Services besteht.

Mit dem Hardware Produkt sind die sogenannten Secured Certified MCUs gemeint. Secured Certified MCUs sind aber nicht der neueste Output des Marvel Cinematic Universe (Schade), sondern eine besondere Klasse von Microcontroller (und somit auch ein IoT Device).

Besondere Klasse von  Microcontrollern?

Grundsätzlich ist nicht jeder Microcontroller für Azure Sphere geeignet, sondern alle Microcontroller die als Secured Certified MCU durchgehen sollen, müssen dem von Microsoft Research unter dem Namen Project Sopris entwickelten Prototypen entsprechen, der als Grundlage für die künftigen Zertifizierungen dient,

Ok, etwas genauer sollten wir uns das noch anschauen:

Microcontroller die als Secured Certified MCU durchgehen sollen, sind ein sogenanntes Cross-Over aus zwei Chip Architekturen und zwar einmal Cortex A (ein Standard ARM Chip – Infos) und zum zweiten Cortex M  (ein ARM Chip optimiert für Real Time Embedded Processing- und Microcontroller Applications – Infos).

Alle Secured Certified MCUs enthalten außerdem ein Security Subsystem (Microsoft Pluton). Hiermit könnt ihr direkt im Hardware Bereich eure Private Keys speichern oder bei Bedarf komplexe Cryptographic Operations ausführen.

Einen letzten Punkt habe ich noch  in der Liste mit Vorgaben: Alle Secured Certified MCUs enthalten eine Built In Network Connectivity (dazu in einen anderen Artikel mehr),

So, jetzt habe ich genug über Hardware geschrieben. Kommen wir zum nächsten Teil, den Azure Sphere Services. Azure Sphere Services teilt sich in zwei Bereiche;

  • Azure Sphere OS : Damit ist das Betriebssystem für den Microcontroller gemeint. Alles was ihr zurzeit wissen müsst ist, dass das OS auf einem Custom Linux Kernel basiert und Anwendungen in  Secured Application Container ausgeführt werden
  • Azure Sphere Services (Cloud Security Services): Damit sind alle Azure Services gemeint, die für den einwandfreien Betrieb in Azure Sphere Szenarios sinnvoll oder notwendig sind (z.B. Authentifizierung auf Basis von Azure AD)

Wie ich schon geschrieben hatte, Azure Sphere wurde bisher nur angekündigt. Sobald eine Preview verfügbar ist, können wir uns auch über die VS Tools für Azure Sphere (zur MCU Entwicklung), einem Azure Sphere SDK und einem speziellen VS Connected Service freuen.

Es kommt also noch viel mehr. Ihr könnt euch jetzt schon freuen.

Schöne Grüße

Oliver

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