Das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) von Microsoft kommt in der neuen Version 2.0 mit einer grafischen Benutzeroberfläche.
Jede Software kann heute Angriffspunkte bieten, über die Hacker in ein System eindringen können. Das Microsoft-Werkzeug EMET soll helfen solche Angriffe auf Software zu verhindern beziehungsweise zu erschweren. Um eine Software mit EMET zu schützen muss deren Quellcode nicht vorliegen und die Anwendung nicht neu kompiliert werden. EMET taugt also besonders dann, wenn eine fertige Software, bei deren Erstellung die aktuellen Angriffspunkte noch nicht bekannt waren, gegen Zugriffe von außen geschützt werden soll.
Der Schutz von EMET kann für jeden Prozess einzeln definiert werden, so dass man einzelne, nicht zu den Mechanismen von EMET kompatible Prozesse ausklammern und das Gros der Prozesse dennoch schützen. Mithilfe der neuen grafischen Benutzeroberfläche können Schwachstellen jetzt besser erkannt und gehärtet werden, ohne dafür Registry-Schlüssel scannen und prüfen zu müssen. Weitere Informationen zu EMET finden Sie auf im Download-Center von Microsoft. [bl]
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