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.NET C# Java Javascript Exception

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Versionszyklen werden immer kürzer und dies nicht nur im Bereich der Betriebssysteme und Anwendungen, sondern auch im Bereich der Entwicklungssysteme, Klassenbibliotheken und Komponenten. Wie wichtig ist es für Entwickler, diese Versionswechsel mitzumachen? Und istt es tatsächlich sinnvoll, jeden Wechsel unmittelbar mitzumachen? Und welchen Einschränkungen unterwirft man sich, wenn man nicht jeden Versionswechsel mitmacht?
windows .net mobile java versionswechsel versionszyklen
07.10.2013
Andreas_mod 1,2k 1 2 7
Kannst Du "mitmachen" vielleicht noch präzisieren?
Matthias Hlawatsch 07.10.2013
Mitmachen heisst nicht nur anschauen oder testen, sondern tatsächlich umsteigen. Und bleiben dann alte Versionen, insbesondere von Visual Studio, aus Kompatibilitätsgründen zu älteren Projekten und deren vereinfachte Pflege weiterhin installiert? Oder werden alte Projekte dann unmittelbar auf die neuen Versionen umgestellt?
Andreas_mod 07.10.2013
4 Beiträge
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Das entscheiden die Projektanforderungen und damit letztlich die Kunden. Zum einen machen die nicht jeden Versionswechsel sofort mit (mein letztes Java-5-Projekt ist gerade erst 3 Jahre her...), dann spuckt einem auch mal der Hersteller in die Suppe (ich habe u.a. ein Windows-Mobile-Projekt zu supporten, also brauche ich auch noch VS 2008 :-( ), und schließlich kostet auch ein Versionswechsel Geld und wird deswegen nur dann beauftragt, wenn er auch was bringt - relevante Features, Einsparungen, mehr Sicherheit...

Also - sich mit den Neuerungen vertraut machen: zeitnah; sie in neuen Projekten einsetzen: gerne, wenn nichts dagegen spricht; produktiven Code migrieren: nur wenn es gute Gründe dafür gibt.
07.10.2013
Matthias Hlawatsch 13,2k 4 9
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Ich handhabe es so ähnlich wie Matthias: wenn die neue Version einen Mehrwert bietet, oder wenn die Kundenerfordernisse es unumgänglich machen, dann aktuallisiere ich meine Entwicklungsumgebung. Da ich aber eine 100% Abwärtskompatibilität benötige, virtuallisiere ich die alte Umgebung (früher hatte ich Laptops gestapelt - war aber auf Dauer zu teuer ;)
07.10.2013
Jaksa 4,0k 1 8
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Ich stimme ebenfalls Matthias zu. Welche Version der Entwicklungsumgebung (in meinem Fall Visual Studio) ich verwende hängt primär vom Kunden, für den ich arbeite, ab. Privat schaue ich mir zwar immer die neuesten Versionen an (dem MSDN-Abo meines Arbeitgebers sei Dank :-)), um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn ich mir die Entwicklung von Visual Studio von 2010 bis 2013 anschaue finde ich aber keine Killer-Kriterien, die den Umstieg auf die neueren Versionen unbedingt notwendig machen (mit Ausnahme vielleicht des async-Schlüsselwortes, welche mit .NETR 4.5 eingeführt wurde). Da MS es ja mittlerweile hingekriegt hat, dass die Solutions ohne Probleme mit VS 2010 .. 2013 bearbeitet werden können ist ein Umstieg nicht mehr problematisch. Solange kein Bedarf beim Kunden besteht, neue Funktionalitäten des .NET Framework 4.5 zu nutzen, werde ich wohl weiter primär mit Visual Studio 2010 arbeiten.
08.10.2013
luedi 2,1k 1 9
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Deswegen schätze ich die Versionspolitk von OpenSource-Projekten so. Kurze Releasezeiten, aber auch wenig Änderungen pro Release. Damit kann man "schleichend" ein Update seiner Projekte durchführen. Ist dann auch viel schneller erledigt als wenn Microsoft alle paar Jahre völlig neue Technologien einführt.
Schade, dass solche Konzepte gerade im kommerziellen Bereich nicht so verbreitet sind.
09.10.2013
m.fuchs 1,8k 2 8

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