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.NET C# Java Javascript Exception

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Geht es nach dem Bayrischen Landesamt für Datenschutzaufsicht, dann dürfen Adressaten einer Mail, die an mehrere Personen adressiert sind, nicht über das Eingabefeld CC (Carbon Copy) öffentlich gemacht werden. Stattdessen sind die zusätzlichen Empfänger in das Eingabefeld BCC(Blind Carbon Copy – Blindkopie) einzutragen, damit sie für alle anderen Empfänger verborgen sind. Die Verhänging des Bußgeldes für die Mitarbeiterin eines deutschen Unternehmens, die sich nicht daran gehalten hat, wird damit begründet, dass personenbezogene Daten – hier die E-Mail-Adresse – nur dann sichtbar übermittelt werden dürfen, wenn eine entsprechende Einwilligung von diesen Adressaten vorliegt. Allerdings soll die Emfängerliste im geahndeten Beispiel selbst mehrere Seiten lang gewesen sein. Ob kürzere Empfängerlisten entsprechend geahndet werden, ist also, ebenso wenig wie die Höhe des nicht angefochtenen Bußgeldes, nicht bekannt. Achtet Ihr im Unternehmen auf die korrekte Eingabe in den Eingabefeldern? Und wurdet Ich in Eurem Unternehmen auf die zulässige Weitergabe der Adressaten hingewiesen?
datenschutz datenschutzaufsicht e-mail-adressaten e-mail-versand bcc-eingabefeld cc-eingabefeld
01.07.2013
Andreas_mod 1,2k 1 2 7
4 Beiträge
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Meiner Erfahrung nach achten da leider die wenigsten Leute darauf, vermutlich auch deswegen weil sie nicht wissen was CC und BCC bedeutet (und auch mit deren Übersetzung nix anfangen können...) und weil es ihnen auch egal ist.

Wenn man sie darauf anspricht, kann man mit der lapidaren Antworten 'wenn die die Email-Adressen wollen kriegen sie diese sowieso' rechnen - wie dumm diese Antwort auch sein möge...

Es fehlt massiv an Gefühl für diese Dinge und anscheinend kann man nur mit Strafen nachhelfen, wenn's an Verstand fehlt...
01.07.2013
cybere 353 9
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du schreibst nicht, ob es sich bei dem Fall um eine firmeninterne Mail oder eine Mail an aussenstehende handelt. Firmenintern sollte man das CC eigentlich uneingeschränkt nutzen können. Der Empfänger sollte in der Regel wissen, an wen eine Mail sonst noch addressiert ist. Wenn eine Mail das Firmennetzwerk verlässt, sieht die Sache etwas anders aus. Hier achte ich schon darauf, welche Empfänger ich in CC und BCC setze.
02.07.2013
luedi 2,1k 1 9
Es war keine firmeninterne Mail!
Andreas_mod 02.07.2013
1
Was vielmehr noch fehlt, ist der Zweck der Mail! Wenn es sich um einen Newsletter oder eine sonstige "Werbemail" handelt, dann ist nicht nur die Verwendung von BCC angebracht. Vielmehr muss der Kunde auch vorher explizit (double-opt-in) dem Empfang solcher Nachrichten zugestimmt haben. Sonst ist die nächste Abmahnung da.
02.07.2013
Xantiva 2,3k 2 9
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Bei uns in der Firma wurde das bislang ohne Probleme relativ lax gehandhabt. Alle Email-Empfänger wurden deshalb entweder bei To oder CC eingetragen. Nur in Ausnahmefällen wird das BCC-Feld genutzt.
Wir werdena n dem Verfahren aktuell nichts ändern, aber die Entwicklung verfolgen.
Hier einmal danke für die Info...
02.07.2013
edvservice 1,4k 1 6

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