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.NET C# Java Javascript Exception

Re: Suche Anfängertutorial

Dies ist das Archiv des ehemaligen Forums zum Thema Groovy, Grails, Griffon und Bean Scripting Framework, welches unter groovy-forum.de existierte. Die neue Adresse des Groovy-Forums ist: http://codekicker.de/fragen/themen/groovy.


Re: Suche Anfängertutorial

wilhelm.nagy@bfw.gv.at - 02.05.2008 07:59
Eine sehr interessante Diskussion!

Groovy Einstiegssprache?
Ich denke, dass groovy als Einstiegssprache hervorangend geeignet ist.
Weiters denke ich, dass es auch für große Projekte zum Einsatz kommen kann.
Ich erinnere, dass wir eine Forumssoftware und dass ist kein kleinens "Unötiti" in groovy schreiben wollten.

Die Diskussion über Datentypen ist IMHO hinderlich. Sie sind nicht weiter wichtig und wird meines Wissens nach nur von Java Programmieren geführt, vor Java war sie nicht vorhanden - komisch. Zur Erinnerung in Cobol gab es schon Comp-3 und der legendäre BASIC Ausdruck 10 LET NAME$=INPUT$ : IF NAME$="" THEN GOTO 10
spricht Bände.

Der Einzige Datentyp mit dem ein Mensch - und vergessen wir nicht das ist der einzige Grund aus welchen wir Software entwickeln - etwas anfangen kann ist String (oder wer hat schon einen Integer gesehen?).
Also sind alle anderen Datentype nur für den Computer irgendwie hilfreich.
Das Werkzeug beginnend mit dem Faustkeil soll die Arbeit unterstützen, nicht durch Kompliziertheit hindern.

Wir IT-Menschen sind sowas wie moderne Zauberer
println (h23 =~ /^\d+/) ? h23*10 : new Exception("keine Zahl")
unterscheidet sich nicht sonderlich von 'Hockus pokus simsalibim'

"Jede Hinreichend entwickelte Technik unterscheidet sich nicht mehr von Magie." Arthur C. Clarke
"Jede Technik, die sich von Magie unterscheidet, ist nicht hinreichend entwickelt." Gregory Benford


Wir nehmen einen junge(n) MannFrau auf und weihen SIN durch Geheimisse. "alles ist ein Objekt oder doch nicht...". Initiationsritus! Wenn du zur Gilde der grauen Zaubere gehörst machst du das so, wenn du zu den Saurons dunklen Horden willst zauberst du in perl.

Meiner Erfahrung nach (ich bringe gerade zwei Menschen groovy bei) ist es für Menschen schon schwierig Unterprogramme zu verstehen. Das OO Paradigma ist für IT Menschen aber nicht für den Rest der Menschheit.

Letztlich ist es egal mit was man beginnt. Programmieren ist NICHT codieren. Ein Problem zu erfassen und zu analysieren ist die halbe Arbeit (=Problemverständnis, Lösungskompetenz). Die Lösung in Code zu gießen ist Codieren (= Handwerkliche Umsetzung). [Bitte nicht das Testen vergessen!]

Hier sind wir wieder beim Werkzeug angelangt. Ein 3kg Hammer ist zum schmieden schon OK, eine Taschenuhr wollte ich nicht damit reparieren.

Programmiere/Codiere: das sind KEINE Qualitätskriterien, Der Eine ist nicht besser als der Andere - sie haben nur unterschiedliche Jobs. Ums an einem Konkreten Beispiel festzumachen:
Ich wollte mein Haus nicht von einem Architekten wirklich bauen lassen (so Ziegel auf Ziegel) andererseits eine schöne Hütte wird auch nicht, wenn ich den Maurer sie Zeichen lasse.

\^/ili
(Wilhelm Nagy)



wilhelm.nagy@bfw.gv.at.


Re: Suche Anfängertutorial

martin - 07.05.2008 21:49
Hallo Wilhelm

> a) Eine Groovyliste ist eine aufeinanderfolgende Reihe von skalaren Objekteinträgen welche sowohl itterativ als auch
> selektiv über einen Index gewonnen weden könne aber auf keine Fall mit einem Hasharray verwechselt werden sollten.

Genau die Art von Fachliteratur die jeder "liebt".....und keiner liest.....

> b) In groovy können Liste gebildet werden. Sie Verhalten sich genau so wie Listen auf dem Papier.
> Beispiel:
>
> Einkauf
> Brot
> Butter
> Milch
> Semmeln
>
> Die Liste kann von oben nach unten durchgegangen werden um die Frage "Habe ich nichts vergessen?" zu beantworten
> oder es kann auf einzelne Listeneinträge zugegriffen weden: Welches ist der letzte Eintrag?
>
> Eine Sonderfom ist die Nachschlageliste. Dies hat aber andere Eigenschaften und man sollte darauf
> achten die richtige Form zu wählen usw.....

Fein! Das versteht nun wirklich jeder!

> Das ganze ist ein Teil der Schulz von Thun
> Bücher. Aber auch Paul Watzlawick oder Ruth Cohen
> mischen da kräftig mit.

Oha, oha, die große Namen der Kommunikationswissenschaft mischen jetzt schon in der IT mit :-)

Ich seh's nicht ganz so theoretisch, aber die Richtung stimmt schon..... ;-)


Die Entwicklung eine Forums als Rahmen ist ok. Aber bezog sich das nicht auf Grails? Meine Richtung ist vorerst noch "reines Groovy". Grails ist aus meiner Sicht nur sehr bedingt einsteigertauglich....

Grüße
Martin


Re: Von der Theorie zur Praxis: Aufbau des Wikis

martin - 08.05.2008 14:25
Hallo Christian,

ich finde das Groovy Inhaltsverzeichnis schon ein wenig zu technisch..... Aber wie immer ist das auch Zielgruppenspezifisch.....

Für mich persönlich ist die Gliedederung völlig ok. Da ich ja schon etwas von Groovy kenne, schlage ich gezielt unter den jeweiligen Begriffen nach um Detailinfos zu bekommen...

Ein wirklich gute Gliederung habe ich im Buch 'Java ist auch eine Insel' gefunden. Die kommt so schön vom Einfachen und Allgemeinverständlich ins immer speziellere.

Mal so ganz grob ein Entwurf aus der Hüfte geschossen (in starker Anlehnung an obiges Buch):

1. Groovy kann man auch sprechen......
1.1 Eigenschaften von Groovy
1.2 Groovy und Java
1.3 Die Groovy Platform
1.3.1 Voraussetzungen
1.3.2 Installation
1.4 Das erste Groovy Programm schreiben (und bitte, bitte, bitte: kein 'Hello World!')
1.5 Entcilungsumgebungen
2. Sprachbeschreibung
2.1 Elemenet der Sprache Groovy
2.2 Anweisungen und Programme
( 2.3. Datentypen ) - ist hier vielleicht entbehrlich....
2.3. Ausdrücken , Operatoren
2.4 Schleifen
.....
.....
3. Klassen un Objekte

4. Umgang mit Zeichenketten

5. Umgang mit Zahlen

6. Eigene Klassen schreiben

7. Ausahmen (Exceptions) und Fehler

8. Die Groovy Bibliothek

..... und dann vielleicht solangsam die Spezialthemen:

9. Assertions

10 Unit Tests
....
....


Gruß
Martin


Re: Von der Theorie zur Praxis: Aufbau des Wikis

martin - 09.05.2008 10:33
Hallo Christian,

> Die Gliederung finde ich gerade nicht so gut! Mir
> gefällt zwar, dass sie relativ aufgabenorientiert
> ist, aber irgendwie finde ich sie wenig
> einleuchtend. Es gibt z. B. ein Kapitel "Klassen

Gerade die Aufgabenorientierung gefällt mir sehr gut. Wenn ich etwas suche (weil ich versuche eine bestimmte Aufgabe zu lösen) bin ich hier immer schnell zum Ziel gekommen.

Das ist eben die Krux dabei. Was dem Einen begrifflich sofort einleuchtet, ist dem Anderen völlig unklar. Liegt im Wesen der Sprache (die ja nicht so exakt definiert wie eine Programmiersprache.....). Wir sollten deshalb die Diskussion über die Gliederung auch nicht überstrapazieren.

Dank der Verlinkung können wir ja immer noch - bei Bedarf - eine andere Gliederung erstellen. Die Inhalte werden ja doch die gleichen sein... Vielleicht solten wir mehr auf Modularität der Beiträge/Kapitel achten.......

> Solche Titel sind zwar origineller als
> "Sprachbeschreibung" oder ähnliches, aber stell
> dir mal den Benutzer einer Suchmaschine vor, der
> anhand der Seitentitel die Links auswählt ...

Auch dass ist, m. E., eine reine Stilfrage. Ich persönlich mag einfach Überschriften die ein wenig knalliger sind.... Müssen den Überschriften und Seitentitel gleich sein?

> Trotzdem kann man sicher aus dem
> Inhaltsverzeichnis ein paar Anregungen gewinnen.

Mehr habe ich nicht beabsichtigt! :-)

> Ich habe die Gliederung nach deinen Vorschlägen
> etwas angepasst. Im Unterschied zu einem Java-Buch
> muss man am Anfang aber noch die dynamischen
> Aspekte erklären.

Also, ;-) der Teil 'Einführung' ist für mich schon super ok. Das Thema 'Sprachbeschreibung' enthält - glaube ich - auch alles wichtige. Es sollte zumindest ausreichen um anzufangen. Hinzufügen können wir ja immer noch!

Gruß
Martin


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