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.NET C# Java Javascript Exception

Frei definierbare Zusatzfelder bei einer Domain-Klasse

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Frei definierbare Zusatzfelder bei einer Domain-Klasse

slyfox1972 - 29.07.2010 13:42
Hallo!

Bei einem Projekt sollen zu einem existierenden Domain-Klasse über einen Admin-Bereich zusätzliche Datenfelder mit Name, Typ, Constraints und Reihenfolge angelegt werden können.
Die sollen dann im Eingabeformular und in verschiedenen Views dann mit angezeigt werden.

Dies ist IMHO ziemlich programmieraufwändig, wo es bei Grails so einfach wäre, bei einer Domainklasse neue Properties=Datenfelder hinzuzufügen... allerdings mit dem Nachteil, dass man den Code ändern und updaten muss, und der Programmierer verfügbar sein muss.

Jedoch gibt es Nichtprogrammierer, die alles selber machen können wollen, eben über einen komfortablen Admin-Bereich.

Da ist die Frage, lohnt sich der Aufwand, oder ist es besser, den Kunden zu überzeugen, dass sich mit Grails mindestens genauso schnell die Felder erweitern liessen als über einen Backend-Bereich.

Oder gibt es bereits eine Lösung (Plugin?) zu der Problematik?

Viele Grüße

Egon Schmid


Re: Frei definierbare Zusatzfelder bei einer Domain-Klasse

milkyman - 06.08.2010 09:04
Da hast du wohl Recht, die NoSQL Datenbanken sind aus technischer Sicht dafür natürlich fast schon prädestiniert.

Nur - in den meisten Unternehmen sind die noch nicht angekommen und daher kaum "zu verkaufen".
Außerdem wir man vermutlich nicht bei einer ganzen Anwendung auf echte Fremdschlüsselbeziehungen u.ä. DB-Features verzichten wollen oder eine existiernde Anwendung gar umstellen wollen, nur um an dieser einen Stelle eine neue Technologie einzuführen.

Ich bin selber auch gespannt, was aus den NoSQL Datenbanken wird. Schon alleine aufgrund der immer weiter steigenden Datenmengen, scheint derzeit kein Weg dran vorbei zu führen. Allerdings hat man das bei dne OO-Datenbanken auch mal gedacht. Und obwohl heute fast nur noch OO entwickelt wird, ist man doch bei relationalen Datenbanken geblieben. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber womöglich ereilt die NoSQL das gleiche Schicksal.

Aber jetzt schweifen wir etwas vom Thema ab...


PS: Besagte Anwendung ist übrigens mittlerweile über 11 Jahre alt, immer noch in Betrieb, immer noch in der Weiterentwicklung und hat schon Wechsel der Persistenzschicht von core JDBC auf EJB und dann auf Hibernate überstanden. Bei allen genannten und sicher vorhandenen Nachteilen hat sich dieser Ansatz aus meiner Sicht daher trotz allem bewährt.

Bye,
Horst


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