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.NET C# Java Javascript Exception

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Hallo

habe mal ein wenig mit LightSwitch herum gespielt. Ist wirklich cool, wie schnell man da eine brauchbare Anwendung hat. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Deployen sind auch genial.
Es erinnert mich aber irgendwie an Access, welches ich für eine grössere Geschäftsanwendung nicht einsetzen würde, auch wenn die Daten auf eine SQLServer liegen.
Wie sieht das mit LightSwitch aus? Ist das auch für grosse und komplexe Projekte geeignet (viel Logik). Ist LightSwitch mehr als ein (böse gesagt) "Access II"?

Gruss
Andreas
News:
24.08.2011
Andreas Schädler 117 1 6
3 Antworten
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Rapid application development Tools sind imho immer ein zweischneidges Schwert. Zum einen sorgen sie dafür, dass man sehr schnell Erfolge sieht und dem Kunden "etwas zum Klicken" geben kann, zum anderen erhält man aber nicht selten "dreckigen" Code, geringe Performanz und stößt irgend wann an die Grenzen des Tools wodurch eine Neuentwicklung des Programms auf Basis der üblichen Technologien unumgänglich wird.

Bisher habe ich mit Lightswitch auch nur eher rum gespielt und fand es sehr intuitiv. Das Ergebnis konnte sich meiner Meinung nach auch sehen lassen. Da es auf Silverlight basiert und offensichtlich auch verschiedene Einbindungsmöglichkeiten für eigenen Code gibt, dürfte man mit dem Tool recht weit kommen.

"Große" Anwendungen damit zu realisieren stelle ich mir aber problematisch vor, weil ich nicht wüsste wie die Entwickler parallel arbeiten sollen, wie weit ich den Code wieder verwenden kann, wie ich ihn zu testen habe und vorallem was passiert wenn Microsoft das Projekt einstampft.

Ich bin einfach ein gebranntes Kind wenn es darum geht dem Kunden zu erzählen warum er 3 Wochen warten soll um ein Feature umzusetzen, wo die Applikation doch in 3 Tagen zusammen geklickt war. Genau das passiert aber wenn man nicht die volle Kontrolle über seinen Code hat. Wobei, im Grunde passiert es nicht selten auch dann... ;)
24.08.2011
Hendrik Lösch 1,5k 1 9
Hallo Hendrik

Habe mir sehr ähnliche Überlegungen gemacht, welch Du hiermit bestätigst.

Danke und Gruss
Andreas
Andreas Schädler 24.08.2011
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Hallo,

Ist LightSwitch mehr als ein (böse gesagt) "Access II"

Das will ich wohl hoffen :)
Ich habe es zwar noch nicht selbst ausprobiert und einiges darüber gelesen.
Es hat ja auch einen etwas anderen Zweck als du es von Access kennst. Dort waren es diese komischen Formulare.
Hier hingegen ist es AFAIK einfach eine Hilfe vom Designer.
Damit du Prozesse die immer mehr oder weniger das Selbe sind (Items anzeigen, hinzufügen, entfernen, usw) viel schneller machen kannst. Als wenn du das jedes mal aufs Neue machst.

Durch das LightSwitch verliert man ja nicht die Macht die man mit .NET / WinForms / WPF hat sondern kriegt noch eine Hilfe dazu um die Entwicklung zu beschleunigen

Ich denke es wird an der Zeit dass ich es auch mal ausprobiere =)

Gruß
Michael
24.08.2011
michlG 1,7k 1 5
Hallo Michael
Danke für Deine Anwort.
(Das will ich wohl hoffen) Gehofft und angenommen habe ich das auch. Es ist so schön bequem und nimmt viel Arbeit ab. Nur wo sind die Grenzen gegenüber einer herkömmlichen .NET Anwendung? Wenn es sie nicht gibt, umso besser.
Werde noch etwas weiter ausprobieren. Microsoft stellt da hilfreiche Videos zur Verfügung.

Gruss
Andreas
Andreas Schädler 24.08.2011
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Ich sehe es ähnlich wie Michael.
Man verliert nichts, sondern bekommt jede Menge Unterstützung dazu. Durch die Integration von Sharepoint und WCF RIA Services und die Erweiterungsmöglichkeiten über das LightSwitch Extensibility Toolkit sind auch (fast) keine Grenzen vorhanden.
Man muss natürlich - wie immer - sehen, was man erreichen will. Da LightSwitch auf Silverlight aufbaut, hat man natürlich alle Grenzen, die auch Silverlight hat, z.B. laufen die Apps (noch?) nicht auf einem iPhone/iPad. Hier bin ich sehr gespannt, wie die weitere Entwicklung bei Microsoft generell aussieht. Ich bin aber überzeugt, dass auch LightSwitch seinen Platz darin findet.
28.08.2011
mlitters 234 1 8
Danke für Deine Antwort.
Werde mal mit einem kleinen Projekt den Einstieg wagen.

Gruss
Andreas
Andreas Schädler 29.08.2011

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