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.NET C# Java Javascript Exception

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Hallo Leute,

ich hab mich bei einer anderen Firma beworben. Und die wollten von mir einen Probetag natürlich ohne Bezahlung. An dem Tag sollte ich eine Routine schreiben, die Daten aus einem Stream holt, sie nach bestimmten Regeln zerteilt und sie als IEnumerable raus gibt.
Da ich lange keinen Jobwechsel mehr hatte, weiß ich nicht, ob das üblich ist mit der Probearbeit.

Martin
25.02.2011
Martin Dortinger 61 1 3
Die wollen testen, ob du lesbaren Code schreibst. Die andere Möglichkeit wäre, sie lassen jeden Bewerber genau eine Funktion schreiben ..... das halte ich aber für nicht sehr wahrscheinlich.
nabuchodonossor 25.02.2011
10 Antworten
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Im allgemeinen würde ich sogar soweit gehen und selbst nach einem Fragen.
Wenn du bei einer Firma anfängst,wird das in der Regel etwas längerfristiges sein. Und willst du denn nicht wissen ob es überhaupt passt?

Man sollte natürlich aufpassen dass es hier nicht um das "klauen" "günstiger Arbeitskraft" geht.

Aber im allgemeinen sind Probetage nichts ungewöhnliches und in meinen Augen auch für beide Seiten sinnvoll
25.02.2011
Gentlehag 1,0k 3 8
3
Durchaus, ich kenne sogar mehrtägige Praktika die unbezahlt waren. Das ist für den Arbeitgeber einfach ein saubere Möglichkeit dich einzuschätzen, viel besser als ein Vorstellungsgespräch.
Passt der Mitarbeiter zum Team, wie sind seine tatsächlichen Fähigkeiten, wie sein Arbeitsverhalten. Das sollte natürlich nicht ein unbezahltes Praktikum von zwei Monaten sein, aber für ein paar Tage kann man das durchaus machen. Wenn es nur ein Tag ist, wie in deinem Fall, würde ich gar kein Problem sehen.
25.02.2011
m.fuchs 1,8k 2 8
3
Da sind die Grenzen fliessend, kann ein echtes Bemühen um aussagekräftige Einschätzung sein und ist bei einem Tag wohl auch so gedacht, aber bei mehreren Probetagen könnte es natürlich auch ein Geschäftsmodell sein.
100 Bewerber * 1 Woche = ca. 30 brauchbare Prozeduren für lau, wenn man entspprechend plant und die Module überschaubar/testbar sind kommt da schon ein Mehrwert rüber.

Arbeitslos gemeldete Bewerber sollten solche Aktionen immer vorher mit dem Arbeitsamt abstimmen oder zumindest melden, sonst könnte es Probleme geben.
25.02.2011
Richard 391 7
2
In vielen Firmen sind mittlerweile Probetage oder "Probestunden" üblich. Dies Probetage sind dabei nicht mal Branchen bezogen. Es kommt natürlich auf den Aufwand der Probearbeit an, aber seh es doch einfach als Vorteil für dich.Du kannst ohne ein Vertrag unterschrieben zu haben schon in die Firma und das Team reinschnuppern und somit einen leichten Eindruck gewinnen ob dir die Firma zusagt.
25.02.2011
FX 437 1 9
2
Der Meinung schließe ich mich so an. Ich habe vor Jahren ebenfalls einmal 2 Wochen vor der offiziellen Einstellung angefangen und war anschließend 6 Jahre bei der Firma beschäftigt. Es hat den Vorteil das sie sich ein Bild über Dich machen können - vor allem, falls doch Eckpunkte "auf dem Papier" nicht so ganz passen.

Ich bin zwar nicht sicher, ob dies Krankenversicherungstechnisch ein Problem darstellt, aber im Büro sollte einem an einen Tag nicht allzuviel passiern. Wobei ich auch schon durch Schubladen gespaltene Kniescheiben habe.....
25.02.2011
Jens Duczmal 2,6k 1 3 9
1
Ungewöhnlich finde ich das auch nicht - aber interessant finde ich, dass du dabei die Aufgabe, welche du an dem Tag umsetzen sollst, bereits vorher kennst. Ist für dich doch eine gute Möglichkeit, dich nochmals optimal vorzubereiten.
25.02.2011
tb 220 3
Er schreibt "die wollten von mir", also Vergangenheitsform. Klingt für mich nicht so, als hätte er sich darauf vorbereiten können.
Jens Duczmal 25.02.2011
jep, wer lesen kann... ;)
tb 25.02.2011
1
Es hat auch den Vorteil, dass du die Firma mal kennen lernst. Macht Sinn, bevor du unterschreibst.
25.02.2011
phlow666 922 1 9
1
Probearbeiten sind in sehr vielen Branchen zu finden. Einen Tag finde ich noch OK - mehr sollte es meiner Meinung nicht sein. Ich finde das Instrument der Probezeit eigentlich für ausreichend.
25.02.2011
Joachim 3,1k 4 9
0
Etwas seltsam finde ich ja die Einstellungen schon. Bei der Einladung zu einem Bewerbungsgespräch darf man ja davon ausgehen, dass man die Anfahrt erstattet bekommt. Und hier soll man einen ganzen Tag schuften ohne ein Fatz Kohle? Vor allem ist das ja noch nicht mal sicher, dass man dann genommen wird.
25.02.2011
sanschi 31 2
Man bekommt die Anfahrt erstattet? Hab ich bisher noch nie erlebt und hätte ich mich auch nicht getraut danach zu fragen.
m.fuchs 25.02.2011
1
Theoretisch. Entweder will ich einen Job und fahre da so hin, oder ich lasse es. Da kommt man sich doch schon albern vor, die Anfahrtskosten erstattet haben zu wollen. Und zu Sanschi: Schon mal etwas von Probezeit gehört? Die können Dich auch 6 Monate arbeiten lassen und einen Tag vor Ablauf kündigen. Wäre nicht das erste mal, das schwarze Schafe jemanden so ausnutzen.
Jens Duczmal 25.02.2011
Ja, klar. Aber in der Probzeit bekommst du dein verhandeltes Gehalt.
sanschi 28.02.2011
Also wenn mich eine Firma nach Frankfurt zum Vorstellungsgespräch einlädt, ich aber in München wohne, dann darf man schon erwarten, dass die die Fahrtkosten zahlen. So gehört sich das auch. Dass manche Firmen das nicht machen - Verfall der Sitten.
sanschi 28.02.2011
0
Ich finde es auf jeden Fall weiterhin seltsam. Wie Joachim richtig sagt: Es gibt ja die Probezeit. Kaum ein Unternehmen, dass nicht auf ein 3 bis 6 monatige Probezeit pocht. Und darin gilt ja wohl eine sehr kurze Kündigungsfrist.
Probetag: man stelle sich mal vor, dass der neue Minister für Verkehr einen Probetag macht, ob er sich auch eignet ... ich finde es weiterhin seltsam. Muss aber wohl mitmachen.
28.02.2011
Martin Dortinger 61 1 3

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