Einen schönen Artikel hat Holger Schwichtenberg geschrieben: Daten im (Zu-)Griff mit .NET: DataReader, DataSet oder ORM? Dort werden die Vor- und Nachteile von ORMs erklärt. Interessant ist auch der Geschwindigkeitsvergleich und der Kommentar zu Massendatenänderungen. Die richtige Wahl ist abhängig von deiner Anwendung. Meiner Meinung nach ist ADO.NET nicht tot, wird aber auch nicht weiterentwickelt. Somit ist es auch nicht mehr erwähnenswert. ORMs werden bestimmt noch weiter optimiert.
tot ist es sicherlich nicht. Aber beim ADO.NET musst man zwischen dem Classical ADO.NET und dem ADO.NET Entity Framework unterschieden. Das klassische ADO.NET wird wahrscheinlich schon etwas in den Hintergrund verschoben werden. Sonst hätte es ja auch wenig sinn gehabt die neue Version (das Entity Framework) zu entwickeln wobei diese bis auf dem Namen nicht viel gemeinsam haben.
Aber das ist immer auch ein Stück weit Geschmackssache was man verwendet. Manche Leute schwören auf classical ADO.NET (weil es ab glaube .NET 1.0 unterstützt wird). Andere Leute verwenden hauptsächlich das Entity Framework (was aber erst seit .NET 3.5 unterstützt wird).
Zudem gibt es da ja auch noch die NHibernate User, welche darauf setzen. Die verschiedenen Möglichkeiten die Daten von Datenbanken zu holen werden sicherlich nebeneinander bestehen bleiben. Wobei IMHO das alte klassische ADO.NET in Zukunft weniger verwendet werden wird. Aber tot ist es deswegen noch lange nicht (wenn man bedenkt wie viele Leute noch für .NET 2.0 entwickeln...)
Wenn man sich "die Welt da draussen" mal anschaut, geht der Zug eher entweder in Richtung NoSql oder hin zu Micro-ORM's wie Dapper, Massive oder PetaPoco.
Die haben den Vorteil, das man viel mehr Einfluss auf die Performance hat, ohne die Typisierung zu verlieren.