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.NET C# Java Javascript Exception

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Hallo zusammen,
sind Kompatibilitätsprobleme zu erwarten wenn ich eine Anwendung mit Entity Framework entwickle unter einem SQL 2012 und die Datenbank dann auf einem SQL 2008 R2 abgelegt ist?

Was ist besser. Store Procedures direkt aufzurufen oder aber mit dem Entity Framework?

Danke für Eure Antworten!
27.01.2015
1 Antwort
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Solange du keine Features verwendest, die der SQL Server 2008 nicht kennt, solltest du keine Probleme bekommen.

Das Thema "Stored Procedures oder nicht" ist etwas komplexer. Fakt ist, dass du mit Stored Procedures, wenn sie richtig eingesetzt werden, die größte Performance und höchste Sicherheit erreichen kannst. Solange du nur Inserts, Updates und Deletes als Stored Procedure implementierst, solltest du auch nicht auf große Probleme treffen. Du hast dann aber einen höheren Implementierungsaufwand, weil du zusätzlich zur Datenzugriffsschicht noch die Stored Procedures schreiben und, was viel wichtiger ist, auch bei Datenbankänderungen anpassen musst. Das ganze kann zwar durch einen generativen Ansatz automatisiert werden, aber hier sind zumindest zusätzlich die Templates zu pflegen.

Sobald du in deine Stored Procedures mehr Logik implementierst besteht die Gefahr, dass du bei einem Wechsel der Datenbank oder auch nur des Datenbank-Releases Anpassungsaufwand hast. In deinem Fall würde z.B. die Gefahr bestehen, dass du Features verwendest, die es nur im SQL Server 2012 gibt.

Aus meiner Erfahrung ist der Overhead, den ORM-Frameworks heutzutage erzeugen, vernachlässigbar ist. Ich würde aber nicht das Entity-Framework sondern NHibernate einsetzen. Auf Code Project gibt es einen interessanten Artikel, der die beiden Frameworks vergleicht und meine Erfahrungen ganz gut wiederspiegelt.

Gruß
Klaus
28.01.2015
luedi 2,0k 1 9

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